Aktuelles

28.01.17
Sächsischer Vorausscheid zur Physik-WM

Afraner erfolgreich beim Ausscheid zum IYPT im eigenen Haus

Am Sonnabend, dem 28.01., fand von 10 bis 17 Uhr der Regionalausscheid zum International Young Physicists‘ Tournament (IYPT) statt, der am Landesgymnasium Sankt Afra ausgerichtet wurde.

Anders als bei der IPhO, wo Schüler Aufgaben lösen und einzeln gegeneinander antreten, um möglichst nahe an (bereits bekannte) Lösungen heranzukommen, haben beim IYPT die Fragestellungen keinerlei Vorgaben für den Lösungsweg.

 

In jedem Jahr werden 17 Probleme gestellt, die sowohl experimentell, mit einer selbst gewählten, entwickelten und aufgebauten Versuchsanordnung, als auch theoretisch, mit physikalischen und mathematischen Theorien, möglichst in Zusammenarbeit mit einem Team bearbeitet werden sollen.

In sogenannten „physics fights“ tritt dann ein Vertreter des Teams gegen den eines anderen Teams an, präsentiert seine Lösung eines Problems (in englischer Sprache) und diskutiert anschließend darüber. Die Rollen, die vorgestellten Probleme und die Repräsentanten aus dem Team wechseln. Die Bewertung erfolgt durch eine Jury mit Noten, analog zum Eiskunstlauf, von 1 bis 10.

 

Das afranische Team mit Erik Sünderhauf (10a), Eric Skaliks und Yvonne Stöcker (beide 12er) beschäftigte sich dabei mit interessanten Fragestellungen: Warum entstehen sternartige Strukturen in einem auf einer heißen Herdplatte tanzenden Wassertropfen? Wie lässt sich die Dichte von Gasen mittels der sogenannten Schlieren-Fotografie ermitteln?, oder auch: Wie lässt sich ein kleines Geschoss mit einem Staubsauger auf möglichst hohe Geschwindigkeit bringen?

Sie traten dabei gegen weitere Teams aus Hoyerswerda, Löbau und Riesa an.

In spannenden Vorträgen und anspruchsvollen Diskussionen wurde um jeden Jury-Punkt gekämpft. Im Ergebnis erreichten die Afraner einen sehr guten 2.Platz. Dies berechtigt zum Start beim deutschen Wettbewerb GYPT im März in Bad Honnef. Wer dort erfolgreich ist, hat nun die Chance, im Sommer zum IYPT nach Singapur zu fahren, um sich dort mit den besten jungen Physikern der Welt zu messen.

Wir gratulieren hierzu recht herzlich und drücken die Daumen.