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Künstliche Intelligenz und grüne Energie: Afra blickt in die Zukunft

Am 17. Juni wohnten die Afranerinnen und Afraner einem Vortrag rund um die Themen KI, Informatik, Technik und deren Zukunft bei. Albert Mantel stellte als Mitgründer das Unternehmen „Optimax Energy“ vor, das ursprünglich als Startup entstand. Es handelt sich um ein Unternehmen, das im Stromhandel tätig ist und zu den bedeutenden Unternehmen der Branche zählt. Mit über 60 Mitarbeitern ist das Unternehmen in 14 Ländern vertreten und hat seinen Sitz in Leipzig. Mantel betonte, wie relevant die Wirtschaft rund um erneuerbare Energien heutzutage ist, und ermutigte die Schülerinnen, sich im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Der zweite Teil des Vortrags lenkte den Fokus auf KI im Zusammenhang mit Informatik. Über diese Themen sprach Prof. Dr. Andreas Both von der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig. Er stellte seine Person und auch die Hochschule kurz vor, wo er der Fakultät „Informatik und Medien“ angehört und die Forschungsgruppe zu Web- und Software Engineering leitet. Both führte in die Arbeitsweisen sowohl von Programmierern als auch von Informatikern ein und stellte ihre Arbeitsfelder sowie deren Relevanz im Zusammenhang mit KI dar. Des Weiteren gab er einen Überblick über die bisherige technische Entwicklung, welche Disruptionen die (Computer-)Technik bisher durchlaufen hat, und das exponentielle Wachstum der technischen Innovation, das auch in Zukunft seinen rasanten Lauf nehmen wird. Dabei zeigte er auf, dass wir uns aktuell im Innovationszeitalter befinden, da die Ressourcen heutzutage viel schneller, einfacher und in höherem Maße zugänglich sind als noch vor einigen Jahrzehnten. Both erklärte, dass Informatiker als die Schnittstelle zwischen Domänenexperten und der Maschine zu verstehen seien und dass die KI den Motor darstelle, der die Innovation antreibe. Der Einsatz und die Verbesserung der generativen KI seien maßgeblich für die Zukunft, doch ohne Informatiker sei die KI lediglich brachliegende Energie. Die Verantwortung bleibe beim Menschen, und er gab den Schülern zu verstehen, dass die Entscheidung bei ihnen läge, ob sie „User“ oder „Creator“ sein wollen. Auch er ermutigte die Schüler, sich in dem Gebiet der Informatik einzubringen. Denn die „Creator“ sind es, die die Zukunft gestalten.

Wir bedanken uns herzlich bei Albert Mantel und Prof. Dr. Andreas Both für ihren spannenden und inspirierenden Vortrag. Die vielfältigen Einblicke in die Bereiche Energie, Informatik und Künstliche Intelligenz sowie die Anregungen für die berufliche Zukunft boten den Schülerinnen und Schülern wertvolle Denkanstöße und zeigten eindrucksvoll auf, welche Chancen diese zukunftsweisenden Themenfelder bereithalten.