Franziska, Altafranerin
„Durch Afra habe ich gelernt, Dinge kritisch zu hinterfragen und für meine Werte einzustehen.“
Franziska, Altafranerin
Wie fasse ich sechs teils turbulente Jahre in einem für Turbulenz prädestinierten Lebensalter kurz zusammen?
Afra hat mir die Möglichkeiten gegeben, die Person zu werden, die ich immer sein wollte. Durch Afra habe ich mich charakterlich gefestigt und gelernt, Dinge kritisch zu hinterfragen und für meine Werte einzustehen. Verantwortung übernehmen und für andere einstehen sind hier nicht nur Floskeln, sondern werden tatsächlich gelebt.
Für mich war Afra in den sechs Jahren nicht nur eine Schule, sondern ein Zuhause, an das ich auch nach über zehn Jahren gerne zurückdenke und gern immer mal wieder besuche. Denn auch wenn sich vieles ändert, bin ich immer wieder überrascht, wie viele Dinge doch auch gleich geblieben sind. Afra hat mich unglaublich stark in meiner Art und Weise geprägt, mit Menschen umzugehen. Ich habe gelernt, dass es soziale Strukturen gibt, in denen ich meinen Platz finden kann, auch wenn der Weg dahin nicht immer einfach war, aber gerade diese Schwierigkeiten haben mir gezeigt, wozu ich eigentlich in der Lage bin.
Dankbar bin ich Afra vor allem für die engen Freundschaften, die ich hier finden konnte und die Lehrerinnen und Lehrer, die mich auf meinem Weg unterstützt und mir hier Halt gegeben haben. Deshalb freue ich mich auch jedes Jahr, viele Leute wieder zum Altafranitreffen zu sehen und mich sowohl mit anderen Altafrani auszutauschen als auch meine eigenen Erfahrungen an die neuen Generationen der Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.
Am besten lässt es sich daher wahrscheinlich so zusammenfassen: Würde ich es wieder machen? Auf jeden Fall.