Christian Feller, Gymnasialmentor
„Vieles darf hier einfach ausprobiert werden — auch das Scheitern.“
Christian Feller, Gymnasialmentor
An Afra schätze ich besonders den Freiraum, gemeinsam mit engagierten jungen Menschen und Kolleginnen und Kollegen neue Bildungsformate zu entwickeln. Die Atmosphäre erlebe ich als neugierig, offen und experimentierfreudig. Vieles darf hier einfach ausprobiert werden — auch auf die Gefahr hin, erst einmal zu scheitern. Gerade dieses gemeinsame, manchmal auch „heitere Scheitern“ gehört für mich zu einer Schule, in der Lernen lebendig ist.
Afra unterscheidet sich für mich von anderen Schulen auch dadurch, dass sich hier leicht Menschen finden lassen, die mitgestalten wollen — innerhalb der Schule, aber auch weit darüber hinaus: Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, engagierte Altafranerinnen und Altafraner oder Partnerinnen und Partner aus Netzwerken wie plus-MINT. Besonders wertvoll ist für mich der generationenübergreifende Austausch, etwa in der Akademischen Woche oder wenn Altafranerinnen und -afraner unterrichten oder bei der BeLL-Börse, in der sie sich als Mentorinnen und Mentoren für BeLL-Projekte einbringen.
Meine Persönlichkeit als Lehrkraft kann ich vor allem in der Betreuung von Schülerprojekten entfalten. Mentoring bedeutet für mich, Mentees zuzuhören, sie ernst zu nehmen und sie darin zu unterstützen, ihre eigene Bildungsbiographie aktiv zu gestalten. Dass an Afra dafür auch Freiräume im Lernen entstehen — etwa wenn gemeinsam mit Mentorinnen und Mentoren entschieden wird, wann eine Freistellung für ein Projekt sinnvoll ist — macht die Schule für mich besonders. Afra in drei Worten: Freiraum für Persönlichkeit.