Story

Anna Lena, Afranerin

„Oft besteht die größte Herausforderung darin, sich zwischen den zahlreichen Angeboten zu entscheiden.“

Anna Lena, Afranerin

Für mich ist Afra ein Ort, an dem Leben und Lernen auf besondere Weise zusammenkommen, weit mehr als eine Schule.

Von Anfang an hat mich beeindruckt, wie viele Möglichkeiten sich hier bieten, die eigenen Interessen zu entdecken und zu vertiefen. Ein zentraler Bestandteil ist das vielfältige Angebot im Profundum und Otium. Egal ob Musik, Sprachen, Gesellschafts- oder Naturwissenschaften – für jeden und jede ist etwas dabei! Oft besteht die größte Herausforderung nicht darin, fündig zu werden, sondern vielmehr darin, sich zwischen den zahlreichen Angeboten zu entscheiden. Auch die Vertiefung eigener Interessen über den Unterricht hinaus ist an Afra kein Problem, beispielsweise durch ein Frühstudium. Doch wem der Schulalltag nicht genügt, der kann sich auch in der afranischen Gemeinschaf engagieren. Diese Vielfalt an Möglichkeit macht es leicht, den eigenen Alltag individuell zu gestalten.

Zu Beginn hat mich besonders der Unterricht an Afra überrascht. Anders als an meiner vorherigen Schule, begegnen sich hier die Schüler und Lehrer auf Augenhöhe. Viele Lehrkräfte sehen sich weniger als Autoritätsperson, sondern vielmehr als unterstützender Begleiter. Dadurch ist der Unterricht häufig lebendiger, interaktiver und insgesamt spannender. 

Was ich an Afra jedoch am meisten schätze, ist die Gemeinschaft. Täglich ist man von inspirierenden, liebenswerten Menschen umgeben, mit denen man nicht nur den Schulalltag teilt, sondern gemeinsam lebt. Viele meiner engsten Freundschaften sind hier entstanden. Durch das gemeinsame Leben im Internat entwickeln sich Beziehungen, die besonders eng und vertrauensvoll sind. Vor allem aber prägt der respektvolle Umgang untereinander das Miteinander – jede und jeder wird hier so akzeptiert, wie sie oder er ist.