Hauswochenende

Das Hauswochenende ist ein Wochenende, das die Hausgemeinschaft gemeinsam mit dem Internatsmentor, der Internatsmentorin oder zusätzlich anderen Mentoren und Eltern verbringt. Es dient einem besseren gegenseitigen Kennenlernen der Afraner in den einzelnen Gruppen und in der Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls durch gemeinsames Erleben, dadurch steigender Sozialkompetenz. Erlebnispädagogische Aktivitäten sind dafür am besten geeignet. Mögliche Formen finden sich in Ausflügen, Veranstaltungen auf dem Campus oder auch durch Übernachtungen außerhalb des Campus. Es gibt mindestens ein afranisches Hauswochenende pro Schuljahr. Darüber hinaus kann jeder Mentor individuelle Hauswochenenden durchführen.

 

Ein Märchen vom Kennenlernen

Es war einmal ein afranisches Haus. Voll von Besserwissern und Faulpelzen lag die Stimmung am Boden. Denn im Haus kannte man sich nicht gut. Nun schlug aber ein ganz besonders Aktiver vor:  „Lasst uns doch das gesamte Wochenende zusammen verbringen und uns besser kennenlernen!“. Weil es derzeit noch nichts anderes zu tun gab, gingen sie alle gemeinsam auf einen Campingausflug in der Nähe von Dresden.

Zusammen waren sie paddeln, schwimmen, haben am Lagerfeuer gesessen und Stockbrot gegessen. Am Abend wurden sich noch Gruselgeschichten erzählt, bis alle hundemüde waren und sich in ihre Zelte verzogen. Als der nächste Tag anbrach und die Sonne über der Elbe klar schien, krochen die Afraner aus ihrem Zelt.

Trotz der Rückenschmerzen hatten alle Lust, noch ein Kartenspiel zu spielen und dann mittels Fahrrädern wieder zurück ins eigene Haus zu fahren. Auch wenn die Radtour anstrengend war, sind alle glücklich, dieses Wochenende gemeinsam verbracht zu haben. Denn nun kennen sich alle und das Gemeinschaftsgefühl ist so groß wie noch nie.

  • „Miteinander reden, ohne Vorschriften zu machen“
Sächsisches Landesgymnasium Hochbegabtenförderung - Sankt Afra, Meissen - Hauswochenende